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Wer von Ihnen hat noch kein Fax von der Gewerbeauskunft-Zentrale bekommen? Sieht Furcht erregend amtlich aus. Wer der darin enthaltenen Aufforderung nachkommt, und das Formular unterschrieben zurückschickt, erteilt dieser „Zentrale“ einen kostenpflichtigen Auftrag, dessen Nutzen, positiv betrachtet, bestenfalls zweifelhaft ist.

Mittlerweile kennt jeder diese Faxe. Deshalb versuchen es diese Leute mit einer ähnlichen Methode, aber einem neuen Thema Datenschutz. Wo schon die Mütter und Väter der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hilflos nach Worten rangen, wenn sie in Pressekonferenzen von Journalisten insistiert wurden, ist der kleine Unternehmer, den das Tagesgeschäft die volle Aufmerksamkeit abverlangt oft noch überforderter. Und da man ungern einen teuren Fehler macht, wird das gefaxte Formular unterschrieben und zurückgefaxt. Das Fax ist ja kostenfrei. Das Fax? Ja. Aber nicht die Dienstleistung, die man damit einkauft.

Die Geschichte ist noch etwas länger. Lesen Sie doch einfach weiter, was von solchen Aufforderungen zu halten ist. Der Kölner Rechtsanwalt Andreas Schwartmann beschreibt in seinem Blog diese neue Abzocke und was man am besten mit solchen Anschreiben macht.

Weitere Links:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschutzauskunft-Zentrale-Abzockversuch-mit-der-DSGVO-4180051.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/achtung-neue-abzocke-per-fax-von-der-datenschutzauskunft-zentrale-daz_146379.html

https://www.t-online.de/nachrichten/id_84547992/warnung-vor-angeblicher-datenschutzauskunft-zentrale.html

u.v.m.

(Foto: BenediktGeyer Pixabay.com)